Veranstaltung im Westen
06.06.2009 in Langenfeld/Rhld.
Eine wunderbare Dynamik zu Gottes Ehre war das, als etwa 150 Frauen im Lobpreis Gott erhoben.
Gleich zu Anfang des Lobpreises hatten viele Eindrücke und „Bilder“, die weitergegeben wurden. Eine erfrischende Moderation mit Vorstellung des Frauenteams West und Nord sowie bewegende Zeugnisse und Predigten, von denen man merkte, das sie aus dem Herzen kamen, füllten den Tag mit vielen wertvollen Impulsen. Die Harmonie mit dem Lobpreis war dabei phänomenal.
"Zur Freiheit hat uns Christus befreit"
Lisa R. aus Menden stellte ihren Bericht unter den Vers aus Gal. 5,1: "Zur Freiheit hat uns Christus befreit. So steht nun fest und lasst euch nicht wiederum ins knechtische Joch fangen." Sie berichtete, wie sie als jüngstes Kind zu Hause tiefe seelische Verletzungen erlebte. Sie war immer nur „das Kind“. Sätze wie: „Das kannst du nicht“, „Dazu bist du noch zu klein“ prägten sie. Sie konnte sich als Frau nicht annehmen. Immer wieder versuchte sie, ihre Vergangenheit loszulassen und zu vergeben, aber ihre Gefühle blieben; die Wut konnte sie nicht loswerden. Sie übertrug die Erfahrungen, die sie mit ihrem Vater gemacht hatte, unbewusst auch auf ihr Vaterbild zu Gott. Sie erzählte, wie ihre Verletzungen durch die gestörte Beziehung besonders zur Mutter sich auch auf die Entwicklung ihrer Tochter auswirkten und wie Gott in einem fast 15 Jahre dauernden Prozess Heilung schenkte - ein längerer Heilungsprozess, als wir annehmen. Die Wunden aus der Kindheit brauchen oft die gleiche Zeit zum Heilen wie ihre Entstehung dauerte. Heute sind Mutter und Tochter die besten Freundinnen.
Vortrag von Caroline Zimmermann
Nur mit Jesus kann Vergebung und Versöhnung in Familien stattfinden. Das wirkt sich auch heilend auf die Gemeindebeziehungen aus. Nach dem Mittag offerierte Caroline Zimmermann eine hervorragende Predigt über unseren Gott als Vater und wie „prinzessinnenhaft“ er uns sieht. Der Bericht war sehr mutmachend und praxisnah aus dem eigenen Leben. Abschließend wurde der Film „The IRON-Man“ gezeigt, der viele von uns tief berührte.
Auch die Kreativität kam nicht zu kurz:
Es gab verschiedene Projektgruppen, in denen jeder sich betätigen konnte um die Liebesbeziehung zwischen Gott und uns auszudrücken wie etwa: einen Brief an Gott schreiben, dies plastisch mit Knete formen, pantomimisch / tänzerischer Ausdruckstanz, sowie ein Bild davon malen, wie Gott uns sieht und was für ein Bild andere bzw. wir selber von uns haben. Zum Abschluss gab es noch Kaffee und Kuchen im Untergeschoss. Einige fleißige Ehemänner haben enorm viel geleistet, so das man sich wirklich als Prinzessin fühlen durfte. Viele Frauen wurden ermutigt, Neues zu wagen und haben erstmalig im Gebets- und Segnungsdient mitgearbeitet. Durch die Offenheit und das Vertrauen ist die Gemeinschaft untereinander durch diesen Tag gewachsen. Gottes Gnade hat den Faden gesponnen und wir durften erleben, das alles sehr gut zusammen harmonierte. Zum Ende der Lobpreiszeit hatten viele den Wunsch, mit sich beten zu lassen und wurden vom Geist Gottes stark berührt. Einige durften erleben, wie jahrelange Verhärtung aufgebrochen ist und Versöhnung stattfand.
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Ecclesia, Frauen mit Perspektive
