5. Ecclesia Frauentag 2009 in Ulm
Samstag 14. März 2009
Wie entdecke ich Gottes Plan für mein Leben?
Unter diesem Thema referierte Elisabeth van Leuwen und stellte uns das Thema anschaulich vor Augen.
Hingeführt zum Thema wurden wir durch ein mitreißendes Theaterstück von Simon L. und Maria L. Maria hat ein Navigationsgerät erworben, jedoch gefallen ihr die Anweisungen nicht, die sie von dem
Gerät erhält und will es deshalb zurückgeben. Auf äußerst humorvolle Weise erklärt sie, dass sie auf die Dienste des Navis verzichtet und auch keine Bedienungsanleitung (Bibel) mehr benötigt.
Elisabeth nahm diese Gedanken dann auf und vertiefte diese.
Es ist eine Willensentscheidung Zeit für das Bibelstudium zu haben und ein Gehorsamsschritt wenn ich an Aussagen der Bibel festhalte.
In Epheser 2,10 sagt uns Gottes Wort, dass wir dazu berufen sind gute Werke zu tun, die Gott bereitet hat und in ihnen zu wandeln. Wandeln bedeutet Bewegung.
Wir sollen in Bewegung bleiben – immer wieder neu fragen was gerade dran ist für unser Leben und Schritt für Schritt vorwärts gehen. Sehr anschaulich hat Elisabeth dieses mit verschiedenen Schuhen
ausgedrückt. Nicht jedem passt jeder Schuh und wir sollen nicht missgünstig auf Andere schauen. Jeder hat seine speziellen Gaben anvertraut bekommen und auch seine speziellen Aufgaben.
Dabei macht uns Gottes Geist sein Wort lebendig. Von Vorteil ist es wenn wir es schaffen früh am Morgen Zeit für Gottes Wort zu finden, damit wir den ganzen Tag darüber nachsinnen können. Gott
kann zu uns durch andere Menschen reden aber vor allem durch innere Eindrücke. Wichtig für unser Glaubensleben ist:
Durchhalten, gegen den Feind kämpfen der uns in Gedanken - oft sind es unsere eigenen Gedanken unsere Gewissheit rauben will. Wir dürfen auch unseren Verstand gebrauchen –wenn Gott mir jedoch seine
Pläne anvertraut hat dann muss ich alles tun um diese zu verfolgen und immer wieder darüber Beten.
Sei treu in kleinen Dingen, lass Dir Begeisterung schenken, auch für Deine Gemeinde und diene treu. Das heißt, auch unangenehme Aufgaben mit Freude auszuführen. Übernimm Verantwortung für Dich selber
und für Andere – Du darfst auch Fehler machen und musst lernen Sorgen abzugeben.
Vielleicht musst Du Dich manchmal sogar zur Ruhe zwingen (schalt das Telefon während des Betens aus - am Telefon ist noch niemand tot umgefallen.)
Sorge auch für Lebensqualität in deinem Leben, pflege Kontakte.
Besonders in <Dürrezeiten> brauchen wir innere Zufriedenheit, sollen immer wieder an die Quelle kommen. Lege Dir eine Liste an mit Deinen Gebetsanliegen – Menschen die Dir am Herzen
liegen - für die Du einstehst.
Räume Gottes Sieg den 1. Platz in deinem Leben ein und bitte ihn, deinen Glauben zu vollenden. Gott möchte unsere Stärken und Niederlagen gebrauchen.
Nach dem reichhaltigen Mittagessen und Möglichkeiten zu Gesprächen, Einkauf am Büchertisch ging es mit einem Fitnessprogramm weiter.
Fitnessprogramm
Mit den Frauen aus München die mit uns Lieder sangen und uns mit einer Solosängerin erfreuten, sowie verschiedenen Zeugnissen, unter anderem von Elfriede Fronius die ein rumänisches Frauenhaus leitet
wurden wir dann in Gesprächskreise zu verschiedenen Vorträgen geführt.
Gemütliches Kaffeetrinken
Es gab Vorträge zum Leben als Single mit Waltraud P. und Ilona W. Hoffnung weitergeben in Schwierigkeiten mit Kindern, dieser Vortrag wurde von Elisabeth geleitet und die dritte Möglichkeit war:
Gedanken über die Ehe. Dabei teilte uns Gudrun D. mit, wie Gott die Ehe sieht und geplant hat. Wie Mann und Frau verschieden denken und Möglichkeiten finden können zueinander zu finden. Hanni
R. vertiefte diese Gedanken mit dem sexuellen Bereich, der leider in Gemeinden oft ausgeklammert wird. Er ist jedoch ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Beziehung und von
Gott als eine Bereicherung für Mann und Frau vorgesehen.
Bei Kaffee und Kuchen trafen sich noch einmal alle Frauen um sich dann auf den Heimweg zu machen, da manche Frauen eine weite Anfahrt auf sich genommen hatten. Wir hoffen bald wieder einen so
bereichernden Tag miteinander verbringen zu können.
Margit W.
Ecclesia, Frauen mit Perspektive
